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Herstellung

Herstellung

Folgende Arbeitsschritte sind nötig, um einen Holzschuh nach dänischer Art zu produzieren.

Zuerst werden die Holzsohlen ausgefräst. Danach kommen sie zum Schutz in eine Holzfarbe und trocknen anschließend.

1Holzsohlen

Zwischenzeitlich wird das Oberleder vorbereitet. Die Lederhaut wird in den benötigten Größen ausgestanzt. Falls Löcher in den Häuten sind (z.B. vom Stacheldraht), werden diese „um stanzt“.

1ausstanzen_11ausstanzen_7

Die Nahtstellen bei geschlossenen Schuhen werden mit der Lederspaltmaschine bearbeitet, damit sich die Lederstärke nicht verändert.

1Lederspaltmaschine_11Lederspaltmaschine_3

Die ausgestanzten Lederteile werden mit einem Nylonfaden vernäht und am Einstiegsloch wird noch ein Kantenband gesetzt.  Alle überhängenden Fäden werden entfernt und die Enden versiegelt.

1Naehmaschine_11Naehmaschine_2

Nachdem nun alles vernäht wurde und die Holzsohlen getrocknet sind, bringt man bei den geschlossenen Holzschuhen (Kaps) eine Fersenkappe an.  Damit das Leder nicht so steif ist, weicht man es in heißem Wasser ein und vernagelt es mit der Holzsohle. Es wird mit einer automatischen Luftdrucknagelpistole und  16mm langen Nägeln gearbeitet.

1Tackermaschine_11Tackermaschine_2

Der nächste Schritt ist schon die Formgebung. Der fast fertige Holzschuh wird über Wasserdampf gehalten, um das Oberleder geschmeidiger zu machen. Danach wird ein Leisten in den Schuh gedrückt und mit einem Nagel fixiert (daher das Loch im Holzschuh). Nun wandert der Holzschuh in einen Heißluftofen und trocknet über Nacht.

1einleisten1Clogs_eingeleistet

Am nächsten Morgen wird der Leisten wieder entfernt. Bei offenen Holzschuhen (Clogs) wird an dieser Stelle der Ristriemen (der Riemen über den Spann) gesetzt.

1Clogs_mit_Ristriemen1Clogs_mit_Ristriemen_1

Zum Schluss erhält der Holzschuh noch eine Kontrolle, sowie sein Etikett.

Jetzt wird nur paarweise gebündelt und der Holzschuh ist fertig zum Verkauf.